„More seriously, Google is a good way to find out just how much information about you is out there on the Internet. Remember, if you can find it, everyone els can, too – including potential employers. While there might not be anything you can do about it, it’s better to know what’s out there than to be blindsided at a later date.”
(Michael Miller (2008): Googlepedia. S. 77)
Ich habe im WWW verschiedentlich Tips zur Personensuche gefunden. Ein bisschen erstaunt war ich allerdings schon, dass nun auch in der Googlepedia, einem Buch über alle Möglichkeiten der Informationsbeschaffung mit Google, steht, wie man vorgehen muss, um möglichst viel über eine Person herauszufinden. Einschliesslich über sich selbst. Dieselben Suchhilfen finden sich im Googleguide.
Google hat neben seinen unzähligen Diensten nun auch noch ein Phonebook integriert. Dieser Dienst ist aber derzeit nur in den USA aktiviert. Ich bin mir aber sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Phonebook auch auf Europa ausgeweitet wird.
Wie im Bild zu sehen ist, kann man direkt auf eine Landkarte gelangen, die einem den genauen Wohnort angibt.
(http://www.googleguide.com/phonebook.html)
Im letzten Blog habe ich speziell Personensuchmaschinen vorgestellt. Ich denke aber, dass der Personalchef, wenn er denn nach Informationen über seine Bewerber sucht, – zumindest ausserhalb der USA – nach wie vor googelt. Daher gehe ich in diesem Blog auch so sehr auf Google ein. Google spielt eben noch immer die Hauptrolle in unserem „Such-Leben“. Daher glaube ich kaum, dass ein Personalchef bei Yasni.de mein selber zusammengestelltes Profil anschaut, anstatt in Google die „unzensierten“ Informationen abzurufen.
Wie könnte man die googelnden Personalchefs umerziehen?

Das von dir genannte Zitat aus Googlepedia finde ich ein sehr treffendes. Verdeutlicht es doch einerseits die Tatsache, dass mein Chef Infos über mich findet via Google und anderseits macht es deutlich, wie schwierig es ist, gepostete Informationen wieder aus dem Netz zu entfernen.
Was mich etwas stutzig gemacht hat ist, dass du das Telefonbuch von Google mit in deinen Blogeintrag genommen hast. Auf Telefonauskünfte habe ich ja schon länger Zugriff via Internet – wo ist dann der Mehrwert des Google Phonebooks?
Und vielleicht auch noch die Frage, in welchem Zusammenhang steht es dann mit dem googlenden Personalchef? Braucht er es wirklich zur Überprüfung des Wahrheitsgehalts meiner Daten? Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich dies zu einer gängigen Praxis entwickelt. Aber als „braver“ Bürger, der keine Falschdaten angibt, habe ich auch nichts zu befürchten – oder?! Wenn wir uns mit solchen Fragestellungen beschäftigen die in Richtung Grundfragen bzw. Ethik und Internet gehen, stelle ich eine Verbindung zu meinem Thema fest. Denkst du, dass sich diese Art nach Personen zu suchen so einbürgern wird, dass es zu einem Teil unserer alltäglichen Kultur wird? Oder ist es bereits soweit?
Ach, ich habe noch einen interessanten Link für dich:
http://www.pachler.net/Linksammler/personensuche.html
Hier findest du eine Linkliste zum Thema Personensuche.
Und hier noch ein zweiter evtl. nützlicher Link:
http://www.work-innovation.de/blog/2007/08/09/neuer-trend-personensuche-im-web/
Kommentar von bletin — März 17, 2008 @ 4:24 |
Hallo Martina
Auch dir gebe ich den Link für den Fernsehbericht über Google, den ich vor kurzem gesehen habe. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob du es brauchen kannst, aber es ist dennoch interessant zu sehen. Es lief im ZDF und hiess „Die Welt ist eine Google“. Naja, hier der Link: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/neues.Spezial_Die_Welt_ist_eine_Google%21/Sendungen_N,342/458378?inPopup=true
Hoffe, du kannst etwas damit anfangen.
Grüsse, Selina
Kommentar von bisazselina — April 3, 2008 @ 4:57 |